Tamara Lukasheva : Solo-Konzert: “Vdoma”

Am Freitag, den 7. Juni, findet eine außergewöhnliche musikalische Darbietung statt:

 Die Gewinnerin des WDR Jazzpreises 2021, Tamara Lukasheva, wird um 20:00 Uhr im TGR The Green Room in Köln-Nippes auftreten.

Das Programm trägt den Titel ''Vdoma'', vom ukrainischen Wort für "Zuhause" und hat mehrere Bedeutungen. Die Musikwelt war für Tamara schon immer ein Zuhause, ein Ort der Geheimhaltung, ein sicherer Raum, in dem man am besten mit sich selbst sein kann, so wie man ist, ohne Masken: ehrlich und gelassen.

Durch das Soloprogramm, das aus der Vertonung ukrainischer und deutscher Poesie, aber auch aus ihren eigenen Interpretationen berühmter Jazz-Standards besteht, erhält dieses Zuhause für die Musikerin eine neue Dimension des Seins. Sie taucht in die geheimnisvolle Welt der Poesie und des Klangs ein, schwebt in der Luft und entführt das Publikum in einen Zustand der Zeitlosigkeit.

Wir freuen uns, Ihnen diesen musikalischen Hochgenuss präsentieren zu dürfen und hoffen, dass Sie sich von der Begeisterung anstecken lassen! Lukashevas beeindruckende Drei-Oktaven-Stimme und ihr vielseitiges Spiel auf dem Flügel sind die perfekte Ergänzung zu ihren kreativen Ideen. Die Kritiker sind von ihrer Musik begeistert: „Beeindruckend, rein und ausdrucksstark”, sagt der Jazzmusiker Django Bates. Und Jazz Tokyo schreibt: „Überwältigend!”.

TGR The Green Room lädt Sie herzlich ein, sich von der Musik von Tamara Lukasheva befreien und inspirieren zu lassen und das Konzert bei freiem Eintritt zu genießen. Spenden sind natürlich auch willkommen. Erleben Sie mit uns einen unvergesslichen Abend voller Jazz und Kreativität!

7. Juni um 20 Uhr

Anmeldung hier

Freie Eintritt.

Die Spenden werden gesammelt und an humanitäre Organisationen weitergeleitet, die die Ukraine unterstützen.


Dieses Konzert ist möglich dank der großzügigen Unterstützung von:



Über Tamara Lukasheva

Als Komponistin, Sängerin und Intstrumentalistin ist sie eine Künstlerin ersten Ranges, die Musik in all ihren Facetten lebt und liebt. Mit ihren Werken schafft sie fesselnde und tiefgründige Klanglandschaften, die alle Zuhörenden auf eine emotionale Reise mitnehmen. Ihre Kompositionen sind eine Mischung aus Kreativität, Innovation und technischer Raffinesse. Sie erweitern die grenzen der Musik und erkunden neue Horizonte.

Aber nicht nur als Komponistin beeindruckt Tamara Lukasheva. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, die sowohl kraftvoll als auch zart klingen kann, verliebt sie ihren Liedern einen ganz eigenen Zauber. So erzählt sie Geschichten, die uns alle bewegen.

Sie geht voller Neugier und mit wachen Sinnen durch die Welt. Musik ist ihre Muttersprache – und ihr Mittel, um Eindrücke, Begegnungen, Alltag und Weltgeschehen zu verarbeiten. Und etwas Neues zu erschaffen, das wiederum andere Menschen berührt; über Grenzen und musikalische Kategorien hinweg.

Tamara Lukasheva wurde 1988 in Odessa, Ukraine, geboren. Zwischen 2003 und 2007 studierte sie am Konservatorium in Odessa, zwischen 2010 und 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wo sie heute lebt.


Aktuelle Projekte

In ihrem Soloprojekt vertont sie deutsche und ukrainische Poesie. Hier ist sie gleichermaßen Sängerin, Komponistin und Pianistin.

Bereits während ihres Studiums in Köln gründete sie ein Quartett mit Sebastian Scobel (Klavier), Jakob Kühnemann (Bass) und Dominik Mahning (Schlagzeug). 2019 ersetzte Lucas Leidinger Sebastian Scobel am Klavier und 2022 Mathieu Clement den Dominik am Schlagzeug.

Im Jahr 2021 gründete sie ihre neues Trio mit Laurent Derache aus Frankreich am Akkordeon und Calvin Lennig am Kontrabass. Das Trio spielt Kompositionen und Bearbeitungen von Tamara.

Darüber hinaus ist sie im Rahmen mehrer Kooperationen aktiv: für INSO Lviv - (internationales Symphonie Orchester Lviv) schreibt sie ein Programm, was aus eigenen Kompositionen und Orchestrierungen besteht. Als Sängeri - Duo mit Vadim Neselovskyi, als Gast Solistin bei Hans Lüdemann Trio Ivoire, Matthias Schriefl - das Duo Matria, Markus Stockhausen als Gast Solistin, Martin Hafizi mit seinem Half Easy Trio als Gast Solistin tätig. Mit Bodek Jahnke - mehrere Platten aufgenommen, mit Sebastian Gramss - war Teil des Hard Boiled Wonderland Projekt (Deutscher Jazz Preis 2022), mehrere Auftritte mit Jens Düppe, Brian Seeger, Roger Hanschel und anderen bedeutenden Musikern der europäischen und internationalen Jazz Szene.


Wichtige Auszeichnungen:

2023 erhielt sie Silberne Stimmgabel des Landesmusikrats NRW ( Auszeichnung für besondere Verdienste um das Musikleben in NRW)
2021 erhielt sie den WDR Jazz Preis im Kategorie Komposition.
2018 erhielt sie als „außergewöhnlich variable und ideenreiche Musikerin“ das Horst-und-Gretl- Will-Stipendium und den Kölner Jazz Preis.

2017 erhielt sie den Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim, der einzige deutsche Jazzpreis, der per Publikumsvotum vergeben wird.
2016 gewann sie den Bujazzo-Kompositionswettbewerb.
2015 wurde sie mit ihrem Quartett zweiter bei den Keep an Eye Jazz Awards Amsterdam.

2014 mit ihrem Quartett bekommt sie den Jungen Deutschen Jazz Preis.
Seit 2019 - Dozentin für Jazz Gesang an der Institut für Musik in Osnabrück.

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Vortragskonzert mit Slava Tyrnavskii und Julia Mikhailova